Fort- und Weiterbildungsangebote

Unsere Fortbildungsveranstaltungen richten sich an Angehörige von Berufsgruppen, die mit Patienten und Klienten mit strukturellen (entwicklungsbedingten) Störungen arbeiten:

Psychotherapeutisch tätige Ärzte und Psychologen, Psychiater, Kinder- und Jugendpsychiater und Ärzte für psychosomatische Medizin,

Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie sowie für psychosomatische Medizin und Psychotherapie,

psychologische Psychotherapeuten,

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

sowie im Feld psychosozialer Beratung und Therapie an Sozialpädagogen und Sozialarbeiter in Beratungsstellen, Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen

Diagnostik
Zum interpersonellen Ursprung des Selbst: Befunde der Säuglingsforschung (z. B. Sander: frühe Imitation; Tronick: ‚Still-face-Experiment’; BCPSG, D. Stern).

Interpersonelle Beziehungen und Entwicklung (z.B. Davis).

Strukturelle Störungen – ‚Störungen des Sozialen’.

Übungen zur Diagnostik: Konfliktbedingte vs. strukturelle Störung. Funktionen der Selbst- und der Beziehungsregulierung.

Der antwortende Modus
Intersubjektivität, das ‚Zwischen’ und Zwischenleiblichkeit (Fuchs).

Wie Beziehungen reguliert und gestaltet werden. Interaktion und intersubjektive Verständigung.

Zur Haltung des Therapeuten in der psychoanalytisch-interaktionellen Therapie: Der Therapeut als Teilnehmer und Mitgestalter der therapeutischen Beziehung.

Erste-, Dritte und Zweite-Person-Perspektive: Der Patient aus der Perspektive des Gegenübers –
der Therapeut als resonantes Gegenüber (Rosa): ‚Antworten’.

Übungen zum therapeutischen Handeln (‚Technik’). Grundlegende Elemente ‚antwortenden’ therapeutischen Handelns.

Der therapeutische Dialog
Übertragung und Gegenübertragung in sozialen Alltagsbeziehungen.
Das ‚Zwischen’: ‚Körperliches Wissen’,

Regulierung von Interaktion und Gestaltung der interpersonellen Beziehung.

‚Theory of mind’ oder ‚Zwischenleiblichkeit’ (Fuchs).

‚Antworten’ – Mentalisieren: Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Gegenübertragung und ‚Antworten’.

Wie ‚körperliches Wissen’ (prozedurales Beziehungswissen’) therapeutisch erreicht werden kann.

Übungen:
Den therapeutischen Dialog ‚antwortend’ mitgestalten